Und wer ist jetzt diese Stefanie Schröder?
Nein, ist die süüüüß. Und schau mal, was sie für schöne Finger hat. Damit kann sie später bestimmt mal gut schreiben...
So oder so ähnlich wird es sich abgespielt haben, als ich im August
1965 das Licht der Welt erblickte. Zwar war ich dabei, meine
Erinnerungen an diesen Tag sind aber eher fragmentarisch - ich war halt sehr jung.
Was geschah, geschah mitten im Ruhrgebiet. Eine gute Stube, wie
ich finde. Schlacke und Kohleabraum scheinen ein fruchtbarer Boden
zu sein.
Jedenfalls war meine Mutter spätestens seit meinem zweiten Schultag
überzeugt, ich müsse später mein Geld mit Schreiben verdienen. Da
aber die wenigsten Kinder das tun, was ihre Eltern für gut befinden,
ging auch ich zunächst einen ganz anderen Weg. Ich lernte Schmiedin.
Auch kreativ, aber weniger wortgewaltig. Und zudem ein aussterbender
Beruf.
Jahre später kam ich dann doch noch zum Schreiben. Aber erst nachdem
ich in die Fremde – nach Bielefeld – gezogen war. Und auch erst
einmal für andere: Über den Umweg durchs Sekretariat arbeitete ich
mich bis ins Marketingbüro eines Start Up Unternehmens. Das ging
allerdings den Weg, den die meisten Start Ups Ende der 90er Jahre
beschritten – nicht an die Börse, sondern in den Konkurs.
Ich ging nicht mit, sondern gründete mein eigenes Redaktionsbüro.
Von 2006 bis Anfang 2010 war ich Mitglied der Bielefelder Kult-Lesebühne Sitzen 73und habe mich mit Volker Backes und Sacha Brohm durch Kneipen, Kinos und Theater in Ostwestfalen gelesen. Doch alles Gute hat auch mal ein Ende: Seit Anfang 2010 bin ich solo unterwegs. Und lese mich wieder durch Kneipen, Theater und Kinos. Die aktuellen Termine finden Sie jeweils auf der Startseite.
Lesung: Auf der Suche nach Erleuchtung ... from Stefanie Schröder on Vimeo.